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„Weisheit setzt sich nicht spöttisch über seltsame Vorstellungen oder zusammenhanglose Befunde hinweg, sondern erforscht sie. Denn die seltsame Vorstellung könnte eine neue Vision, der isolierte Befund
ein neues Modell, vielleicht sogar die Grundlage der Wissenschaft von morgen sein.“
Edward F. Adolph, amerikanischer Physiker und Physiologe
Einwand: Um etwas beeinflussen zu können, muss man es doch berühren
Muss man das wirklich? Beweisen wir nicht selbst fast täglich das Gegenteil? Eine Wirkung ohne direkten Kontakt gibt es beispielsweise beim Handytelefonieren – und niemand wundert sich darüber. Jeder
benutzt auch bei Fernsehapparat, Stereoanlage oder Garagentor seine Fernbedienung wie selbstverständlich und sieht immer sofort eine Wirkung. Warum sollte das im Körper anders sein? Außerdem akzeptiert auch
jeder Bestrahlungen, ob mit Infrarotlicht, Laser oder radioaktivem Material (Krebsbehandlung). Dass es auch ohne direkte Berührung geht, beweist die Operationsmethode von Professor Creg Clement. Der behandelt
Tumore durch hochfrequenten Ultraschall. HIFU heißt die Methode, hochfrequenter intensiver fokussierter Ultraschall. „Das Skalpell der Zukunft“ nennt ihn die Zeitschrift P.M.. „Beim Auftreffen auf Gewebe wandelt
sich die Bewegungsenergie der Schallwellen in sengende Hitze um.“ (P.M. Perspektive, 1/2006, Seite 38) Operation ohne Schnitt, ohne Blut, ohne Zerstörung von gesundem Gewebe.
Einwand: Ein gerissenes Kreuzband muss operiert werden. Und zwar schnell. Schon deshalb, weil eine Arthrose unvermeidbar ist.
Fakt ist, dass mittlerweile wesentlich weniger operiert wird als noch vor 20 Jahren. Damals wurde beispielsweise jeder Bänderriss im Sprunggelenk prinzipiell operiert. Heute nicht mehr. Bei einem
gerissenen Kreuzband aber sagt die Schulmedizin weiterhin: Es muss operiert werden und zwar schnell. Dem aber widerspricht eine Info für Ärzte vom 12. Dezember 2007 der Cochrane Collaboration. Die Cochrane
Collaboration ist ein weltweites Netz von Wissenschaftlern und Ärzten. Ihr Ziel ist, systematische Übersichtsarbeiten zur Bewertung von medizinischen Therapien zu erstellen, aktuell zu halten und zu
verbreiten. (Wikipedia).
In dem Info heißt es:
- Wenn junge Fußballer nach einer Operation am vorderen Kreuzband innerhalb weniger Monate wieder auf dem Platz stehen, erhöht sich dadurch langfristig das Risiko einer Osteoarthritis im Knie, so Richard Frobell,
Lund University Schweden. Wenn der Patient operiert wird, muss er sein Knie deswegen möglicherweise länger schonen, als ohne eine OP nötig gewesen wäre.
- Richard Frobell untersuchte Kreuzbandverletzungen mit einer Magnetresonanzkamera. Die Bilder zeigten, dass die Bänderverletzung nur ein Teil des Problems ausmachte, die meisten Patienten hatten neben
Meniskusverletzungen auch Brüche und Knochenmarkläsionen, das heißt eine Schädigung porösen Knochens und Einblutungen ins Knochenmark.
„Dies ist eine neue Erkenntnis, die landläufige Meinung ist die,
dass man sich bei diesen Verletzungen nur um das Kreuzband kümmert, dieses durch eine Muskelsehne ersetzt, und es dem Patienten damit wieder gut geht.“ Stattdessen kann die OP die Situation im Knie
verschlechtern. Die Magnetresonanzstudie zeigt, dass operierte Knie ein Jahr danach öfter weiterhin geschwollen waren, eine Knochenmarkschädigung und Knorpelschäden aufwiesen als Knie, die nicht operiert worden
waren.
Der Zusammenhang zwischen Knieverletzungen und Arthritis ist Forschern lange bekannt, dies konnte sich jedoch bislang in der Sportmedizin aufgrund des Leistungsdruckes nicht durchsetzen. Frobell
rät dazu, Verletzungen am vorderen Kreuzband in frühen Stadien nicht zu operieren und erst einmal auf die strukturelle Rehabilitation zu vertrauen.
Dissertation titled „Treatment and Outcome of Anterior Cruciate Ligament Injury: Truth or Consequences.“ e-mail: richard.frobell@med.lu.se
Einwand: Ein paar elektromagnetische Wellen können niemanden heilen.
Das Argument ist im Grunde lange widerlegt, schließlich werden in den medizinischen Praxen immer wieder Behandlungen mit Strom oder Infrarotlicht verordnet und durchgeführt. In seinem Buch „Energiemedizin“
schreibt dazu James Oschman: „Von Skeptikern wird die Schwingungsmedizin mit mystischen, übernatürlichen, okkulten, pseudowissenschaftlichen, versponnenen, zwielichtigen, verquasten New-Age-Dingen in einen Topf
geworfen und schlichtweg für unglaubwürdig gehalten. Die dynamischen Energiesysteme des Körpers werden als ,subtile, physikalisch nicht fassbare Energien’ abgetan. Doch diese Kritiken sind überholt, nachdem die
moderne Forschung bestätigen konnte, dass es tatsächlich dynamische Energiesysteme in lebenden Organismen gibt (...) Der therapeutische Einsatz von Schwingungen ist weder Magie noch Aberglauben, sondern stützt sich
auf Biologie Chemie und Physik.“ So haben Untersuchungen von C. A. L. Bassett 1995 bewiesen: „dass die PEMF-Therapie (Pulsierende Elektromagnetfeld-Threapie) einen ,Schnellstart’ der Knochenheilung bewirkt.
Und die medizinische Forschung hat entdeckt, dass Magnetfelder ,einen stagnierenden Heilungsprozess in einen aktiven Reparaturvorgang umwandeln können, selbst wenn Patienten bereits seit 40 Jahren unheilbar waren’.“
Oschman kommt in seinem Buch zu folgendem Ergebnis: „Aus der Forschung der letzten Jahrzehnte lässt sich definitiv folgern. Dass
- lebende Organismen von biomagnetischen Feldern umgeben sind
- die sich entsprechend den Vorgängen, die im Körper ablaufen, von einem Moment zum nächsten verändern und
- deutlicher widergeben können, was sich im Körper abspielt, als die klassischen Diagnoseverfahren der Elektrokardio- und Elektroenzephalographie.“
Einwand: Regeneration ist nicht überall möglich
Dass Bänder wieder wachsen können, wird vielfach bestritten. Regeneration ist bei kleinen Verletzungen möglich, aber nicht bei großen. Dem steht beispielsweise eine Entdeckung gegenüber, die die
Regeneration von Herzzellen betrifft. Hier ist die Medizin immer davon ausgegangen, dass sich diese Zellen nicht regenerieren ließen. Mittlerweile weiß sie es besser. Das zeigen vier Meldungen aus den Jahren 2005
bis 2008. Aus: http://www.heise.de/tr/Ersatzherz-aus-dem-Knochenmark--/artikel/63603
Im Februar 2005 wurden im Klinikum der
japanischen Saitama-Universität in Kawagoe einem 61-jährigen Mann bei einer kritischen Operation Stammzellen aus dem Rückenmark ins Herz gespritzt. Mit Erfolg. Das zuvor weitgehend zerstörte Herz regenerierte sich. „Diese Meldung ist eine Bestätigung der Ergebnisse aus den letzten Jahren“, sagt dazu Gustav Steinhoff, Herzchirurg am Rostocker Universitätsklinikum. Auch in Rostock seien Herzpatienten mit Stammzellen aus dem Knochenmark behandelt worden. Aber wie gehrt das?
„Wir beobachten vor allem Gefäßneubildungen und eine Induktion von Regeneration“, sagt Steinhoff. Die Zellen haben wohl eher die Funktion einer Hilfe zur Selbsthilfe. Offenbar existiere wie für den gesamten
Körper auch für das Herz ein Erneuerungsmechanismus. http://www.innovations-report.de/specials/printa.php?id=40138
2005 findet ein Forscherteam der University of California heraus, dass das Herz Zellen enthält, die sich auch nach der Geburt noch teilen und regenerieren können. Ein Team um Kenneth Chien wies im
menschlichen Herzen embryonale Stammzellen nach. http://www.innovations-report.de/specials/printa.php?id=60410
Im Mai 2006 entdeckten Wissenschaftler des New York Medical College, wo sich die Stammzellen im Herzen aufhalten. . Lokalisiert wurden die Herzstammzellen durch Annaroa Leri in Nischen der
Herzvorhöfe. Damit wird der Annahme Glaubwürdigkeit verliehen, dass das Herz sich selbst regeneriert Am 14. Januar 2008 berichtet der Spiegel: Aus Alt mach Neu: Wissenschaftler haben die Herzen toter Ratten
mit neuen Zellen wieder zum Leben erweckt. Nach nur acht Tagen begannen die künstlichen Herzen zu schlagen. Nun wollen die Forscher dieselbe Technik bei Schweine- und Menschenherzen anwenden. Doris Taylor von der
University of Minnesota und ihre Kollegen haben tote Rattenherzen mit frischen Zellen wieder zum Leben erweckt. (...) Stammzellen in bestimmte Körperzellen auszudifferenzieren ist bereits gelungen - erst letzten
Monat hatte ein britisches Team berichtet, schlagende Herzzellen aus embryonalen Stammzellen hergestellt zu haben. http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,528445,00.html
Einwand: Mohamed Khalifa erreicht keine wirkliche Heilung. Er nutzt lediglich den Placeboeffekt.
Das lässt sich leicht durch eine Fülle von nachgewiesenen Heilungen widerlegen. Seit einigen Jahren besteht Mohamed Khalifa bei jedem Patienten darauf, dass er eine Magnet-Resonanz-Aufnahmen (MRI; Magnetic
Resonance Imaging ) vorlegt. Zu oft ist ihm zuvor vorgeworfen worden, eine Verletzung geheilt zu haben, die es gar nicht gegeben habe. Das ist nun ausgeschlossen. Weil immer wieder Patienten auch nachher eine
MRI machen lassen, gibt es zunehmend mehr Schwarz-auf-weiß-Beweise.
Einwand: 500 Euro für eine Behandlung – der verdient sich eine goldene Nase.
500 Euro sind in der Tat eine stolze Summe, wenn man sie bar auf den Tisch blättern muss. Allerdings nur auf den ersten Blick. Wer sich im Krankenhaus operieren lässt, bekommt zumindest als Kassenpatient
keine Rechnung und weiß deshalb auch nicht, was abgerechnet wird. Die Krankenkasse zahlt, die Behandlung kostet den Patienten nichts, weil er schon im Voraus seinen Beitrag bezahlt hat. Privatpatienten wissen
mehr. Eine Kreuzbandoperation rechnet das Krankenhaus ab mit Beträgen zwischen 3000 und 4000 Euro. (Das Sportmedizinische Institut in Linz gibt im Internet (www.sportmed-linz.at/pages/kosten/kosten.php) die Kosten für eine ambulante Kreuzband-OP mit 3000 Euro, die für eine stationäre mit 4000 Euro an. Der
Bundesverband für ambulante Arthoskopie spricht in seiner Mitteilung IV/2000 von einer Fallpauschale einer arthroskopischen Kreuzband-OP von 9400 Mark.) Nicht mitgerechnet sind dabei die Kosten des
Klinikaufenthalts. Aus dieser Perspektive sind die 500 Euro, die Mohamed Khalifa verlangt, günstig. Und für all jene, die hochrechnen, was man bei drei bis vier Fällen täglich zu je 500 Euro verdienen kann: Nicht
immer ist die Praxis voll. Und die 500 Euro sind nicht in 60 bis 90 Minuten verdient. Die Vorbereitung zum Arbeitstag beginnt bei Mohamed Khalifa um 2 Uhr nachts.
Einwand: Die Heilung kann nicht lange anhalten.
Es gibt jede Menge Gegenbeispiele (darunter den Autor, der 1997 nach einem Meniskusriss behandelt wurde und bis heute keinerlei Probleme hat.) Darunter: Hansi Müller war 1988 bei Mohamed Khalifa.
Kreuzbandriss. Bis heute geht es ihm gut. Er hat alle möglichen Problem, nur das von Khalifa behandelte Knie sei okay. Roger Federer ließ sich im Oktober 2005 von Mohamed Khalifa behandeln. Die Bänder im rechten
Sprunggelenk sind gerissen. Einen Monat später tritt er beim ATP-Finale in Shanghai wieder an. Feder versäumt danach kein Turnier, hält sich kontinuierlich an der Spitze der Tennis-Weltrangliste. Erst im August 2008
wurde er als Nummer eins abgelöst. Matthias Kiefer vom Fußball-Regionalligisten SC Pfullendorf besucht Mohamed Khalifa im Jahr 2005. Er hat sich das Kreuzband gerissen. In den Spielzeiten danach bis heute zählt
er zu den zuverlässigsten Stammspielern des SC. Sein Teamkollege Patrick Hagg schließt sich an(doppelter Bänderriss) und ist in den beiden folgenden Spielzeiten auch regelmäßig dabei.
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