|
neu seit der der letzten Überarbeitung
(Verletzungen überwiegend nachvollzogen nach dem Kicker Sportmagazin)
Immer mehr Knieverletzungen
Sportbild Nummer 6/2003:
Die Zahl der Knieverletzungen im Profi-Fußball steigt dramatisch. Das belegen die neuesten Auswertungen der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG). Die VBG befasste sich sowohl 2001 als auch 2002 mit jeweils rund
1200 Unfällen aus der Fußball-Bundesliga. Auf die Knieverletzungen bezogen heißt das: 2001 gab es rund 350 Knieverletzungen (29 Prozent), 2002 rund 410 (jetzt 34 Prozent). Mit einem Anteil von 34 Prozent sind
Knie und Unterschenkel mit Abstand am anfälligsten. . .. Die durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit bei einem Riss des vorderen Kreuzbandes liegt bei sechs Monaten. Der Spieler bekommt ein tägliches Verletztengeld
von 186,67 Euro - das macht 35000 Euro. Hinzu kommen die Behandlungskosten von ca. 15000 Euro. Insgesamt 45000 Euro.
Am 11. August 2003 beschäftigt sich der Kicker mit der überraschend hohen Zahl von Kreuzbandverletzungen. Zwischen vier und zwölf schwankte der Wert in den Bundesligaspielzeiten 1992 bis 2001. Dann schnellte er
auf 15 und 16 nach oben, nach zwei Spieltagen 2003 sind es bereits sechs.
Dr. Heinz Jürgen Eichhorn, Kniespezialist aus Straubing und Operateur von Mimoun Azaouagh, entschied sich gegen eine operative Versorgung des Innenbandanrisses: “Studienergebnisse belegen, dass auf
diese Weise bessere Heilungsmöglichkeiten bestehen. Von Profis mit operiertem Innenband ist kaum einer zurückgekehrt.” Kicker vom 24.3.2005
Kicker vom13. Juli 2009
Nach einer Studie des Instituts für Sport- und Präventivmedizin der Universität Saarbrücken unter der Leitung von Dr. Oliver Faude und Prof. Dr. Tim Mayer, Letzterer seit 2001 Mannschaftsarzt der deutsche
Nationalmannschaft, fallen jeder Bundesligamannschaft im Schnitt drei Spieler komplett aus. Nur 17 Prozent der Spieler kamen verletzungsfrei durch die Saison. Von dne 471 eingesetzten Akteuren mussten 392 (83 %)
wegen insgesamt 1187 Verletzungen pauseiren ... Die Ausfallzeiten der Spieler lagen im Mittel bei 14,5 Tagen, ergibt pro Verein 997 Tagepro Saison.
Aktuell aus der Fußball-Bundesliga
Interessant
Der VfB Stuttgart verzichtet seit einigen Jahren darauf, verletzte Spieler sofort operieren zu lassen. So wurden/werden Sean Dundee (doppelter Bänderriss), Andreas Hinkel (Bänderriss im Sprunggelenk),
Fernando Meira (Kreuzbandriss) und Kevin Kuranyi (Anriss des Syndesmosebandes und Kapselanriss im linken Sprunggelenk) konservativ behandelt.
Nach Mohamed Khalifas Theorie, kann der trophische Stoffwechsel durch das körpereigene Selbstheilungssystem die Verletzung heilen. Kann - muss aber nicht zwangsläufig. Zum Problem auch für
Folgeverletzungen und die Gesamtkoordination können die nicht wiederhergestellten unbedingten Reflexe werden.
Allerdings: Nicht zu operieren ist nur die halbe richtige Entscheidung. Ist der trophische Stoffwechsel in Ordnung, reguliert sich die Verletzung selbst. Der trophische Stoffwechsel aber
wird bei einer Verletzung meist beeinrächtigt oder war das schon vorher. Zudem sind die unbedingten Reflexe gestört. Dann kann keine vollständige Heilung erfolgen. Ein gutes Beispiel dazu ist Andreas Hinkel; allerdings leider ein negatives.
Aufstellung von Spielern, die sich immer wieder nach einer Verletzung erneut verletzten (Keine Patienten von Mohamed
Khalifa): ROT = NEU
Dede, Borussia Dortmund 1.12.05 Bänderriss, 26.1.06 im Team, 19.4.07 Faserriss, 26.4. im Team, 18.8.08 Kreuzbandriss, OP, 11.12. Entzündung am Schienbein, 5.3. im Kader, 27.
7.09 Bruch des Unterkiefers, 13.8. im Team, 19.11 Innenmeniskus- und Innenbandabriss im Sprunggelenk), 14.1.10 im Kader, 2512.8.2010 Anriss des vorderen Syndesmosebandes im rechten Sprunggelenk
Romeo Castelen, Hamburger SV 13.3.08 Knieoperation, 6.8. im Kader, 15.10. Knieprobleme, 29.10. erneute Knie-OP, 12.8.2010 vierte Knie-OP (Knorpelschaden)
Daniel Bierofka, 1860 München 8.7.2010
„Sehnenriss, Schambeinentzündung und viele Rückschläge: Nach 17 Monaten Leidenszeit steht 1860-Kapitän Daniele Bierofka (31) wieder auf dem Platz“ ... „Insgesamt bin ich 17-m1l operiert worden. Da war
alles dabei: Schien- und Wadenbeinbruch, eine schwerwiegende Virusinfektion im Knie, drei OP’s an der Bandscheibe, Bruch beider Mittelfüße, die Adduktoren.“
Mohamed Zidan, Borussia Dortmund 30.03.06 Innenmeniskus-OP, 13.4. im Team, 17.8.06 Knöchelverletzung, 24.8. im Kader, 14.9, im Team, 2.11. Leistenprobleme, 9.11.
Leistenoperation, WP zu Mainz, 1.2.07 Muskelfaserris in der Gesäßmuskulatur, 8.2. im Team, 1.7.07 Leisten-OP, 9.8.07 im Team, 13.3.08 Oberschenkelprobleme, 30.3. im Kader, 25.9.08 Muskelteilabriss im Bauchbereich,
16.10. im Kader, 22.4.10 Kreuzbandriss
Fallsammlung
Christoph Preuß, Eintracht Frankfurt 30.3.06
Bandscheibenvorfall , 12.10.06 Meniskus-OP rechts, 7.12. im Kader, 12.4. Oberschenkelverletzung, 3.5. im Kader, 27.8.07 Rückenverletzung, 15.9. im Kader, 27.9. Meniskusprobleme. 4.10. im Kader, 18.10.
Nasenbeinbruch, 25.10. im Kader, 26.11 „Preuß droht erneute Knie-OP“: Christoph Preuß überlegt, sich einer Gelenkspiegelung zu unterziehen. Seit Längerem plagen ihn Probleme im rechten Knie (Meniskus-OP im
Oktober 2006). In den vergangenen Wochen ließ er auf Anraten von Mannschaftsarzt Dr. Christoph Seeger mehrmals Kernspintomografien anfertigen, nie wurde ein größerer Schaden entdeckt. Niemand kann erklären,
woher die Beschwerden rühren, die seit Freitag so stark sind, dass an Training nicht mehr zu denken ist.“ 6.12. Knie-OP (Meniskus und Knorpel), 31.7. erneuter Eingriff im dreimal operierten rechten Knie
(Knorpel), 14.1.10 im Kader, 28.1. Meniskusschaden, beendet seine Karriere mit 28 Jahren
Marek Mintal, 1. FC Nürnberg 22.9.05 Mittelfußbruch, 15.12.05 im Kader, im ersten Spiel am 17. Juni 06 sofort wieder Mittelfuß gebrochen, 18.4 erneute OP im Fuß, die
stabilisierende Metallplatte wurde ersetzt, 23.11.06 erneute Fuß-OP (17.4. Kurzeinssatz im Pokalspiel, danach wieder nicht im Kader), 10.5. im Kader, 26.5.07 im Pokalfinale: Innenbandanriss im rechten Knie,
Kniescheibenprellung und Meniskusquetschung, 9.8.07 im Kader, 14.2.08 Innenbanddehnung im Knie, 21.2.08 im Kader. <kicker am 29.10.09: Das Phantom gibt Rätsel auf. ... Hat Minta seinen Riecher verloren?
Benjamin Köhler, Eintracht Frankfurt 5.7.07
Bänderriss im Knöchel mit OP, 9.8.07 im Kader, 24.7.08 Sprunggelenks-OP, 28.8. im Kader, 27.10.08 Außenbandanriss im Knie, 13.11. im Team, 14.4.09 Kapselverletzung im Knie
Aaron Hunt, Werder Bremen 2.2.06
Patellasehnenentzündung, 4.1.07 „Hunts Knie bleibt ein Rätsel“: MW hatte Patellaspitzensyndrom festgestellt. Die Strahlentherapie nützte nichts. Ein Jahr zuvor hatte Hunt mit einer Schleimbeutelentzündung
die gleichen Probleme, 25.1.07 im Kader, 9.8.07 Knie- und Leistenprobleme, 10.9.07 „Aaron Hunt ist verletzt – Die Ärzte rätseln über den Grund seiner Leistenprobleme … Sportinvailde? Darüber habe ich auch
schon nachgedacht.“ 22.11. im Kader, 21.8.08 Wadenzerrung, 18.9. im Kader, 23.10. Knieverletzung, 30.10 im Kader, 29.1.09 Knieschmerzen,5.3. im Kader, 23.4. Knieprobleme
Yildiray Bastürk, VfB Stuttgart 2003
Hepatitis B, Januar 2004 Haarriss im Wadenbein (keine
OP), im Sommer erneut aufgebrochen, Sommerpause 05 ... Innenbandanriss im Knie,11.8.05 im Kader, 3.11.05 Knieprobleme, 17.11. im Team, 4.5.06 Oberschenkelverhärtung, 11.5. Muskelfaseriss. 21.9.06 Außenbandanriss im linken Knie, 19.10 im Team, 2.11. Wadenbeinprellung, 16.11. Wadenbeinprellung und Syndesmosezerrung, 30.11. im Team, 14.12. Muskelfaserris im Oberschenkel, 25.1.07 im Team, 22.2.07 Innenbandriss im Knie, am 10.3. im Kader, 9.8.07 Oberschenkelzerrung, 30.8. Wade, 20.9. im Kader, 22.11. Oberschenkelprobleme, 6.12. im Team, 11.9. Muskelfaserriss im Oberschenkel, 27.11. Trainingsrückstand nach Muskelbündelriss, 4.12. im Kader, 4.2. (STN) verletzt, Zerrung, 19.3. im Kader, 2.4. Bänderriss im rechten Sprunggelenk
Willy Sagnol, Bayern München 02.10.03
Meniskus-OP, 30.10. im Kader, 27.11. Kniebeschwerden (Flüssigkeit im operierten Knie), 4.12.im Team, 5.4.04 Sprunggelenkverletzung, Teilriss des Außenbandes (kurz vorher Unterarmbruch), 13.5. im Kader,
Saisonbeginn 04/05 nicht im Kader, spielt dann aber bald; am 11.9. wg. Oberschenkelverhärtung nicht im Kader.16.9. dabei, 9.12.04 Syndesmosebandriss, 10.2.05 im Team, 11.8.05 Kapselzerrung in der Schulter, aber im
Team, 6.4.07 STN Meniskuseinriss im rechten Knie und Knorpelschaden (OP), 9.8.07 Knieprobleme, 15.9. Reha nach Knorpelabsprengung im Knie, 22.11. im Kader, 27.3. 08 Nackenbeschwerden, 10.4. im Kader, 15.5. Zerrung,
bei der EM gespielt,14.8. Achillessehnenriss (OP), nicht mehr zurückgekommen
Christian Müller, Energie Cottbus 18.
11.04 Schien- und Wadenbeinbruch, 28.7.05 immer noch Schmerzen an der Bruchstelle, 15.8.05 „droht eine neue OP“, 25.8. erneute Operation (insgesamt fünf Operationen, die letzte im August 05; dabei wurde eine
Stück Hüftknochen ins Wadenbein eingesetzt), 8. 12.05 im Regionalligateam, 15.12. Trainingsrückstand, 26.1.06 zweite Mannschaft, 30.3.06 Innenbanddehnung im rechten Knie
Kicker am 12.6.2006; „Diese Ungewissheit frisst einen manchmal auf“ Nach seinem im November 2004 beim U-21-EM-Qualifikationsspiel in Polen erlittenen Schien- und Wadenbeinbruch begann für den Rechtsaußen
eine Tour der Leiden. Nach der erste Operation traten Komplikationen auf, wegen des sogenannten Kompartments-Syndroms drohte knieabwärts
eine Amputation. „Die Ärzte“, sagt Müller, „haben mein Bein gerettet.“ Aber die Odyssee, an deren Ende Müller fünf Operationen bewältigt hatte, war noch lange nicht vorbei: Wenige Tage nach dem Beginn der Saisonvorbereitung 2005 musste Trainer Falko Götz den immer noch maladen Müller aus dem Training nehmen. Im August 2005 dann der Hoffnungsschimmer: Der Münchner Professor Seebauer setzte ein Stück vom Hüftkammknochen ins Wadenbein ein. Müller ging es fortan besser, aber der körperliche Rückstand war riesig. Als er in der Rückrunde wieder angreifen wollte, setzte ihn eine hartnäckige Innenbanddehnung im Knie matt. Bilanz 2005/06: fünf Regionalliga-Einsätze. 2.11.06 Zehenbruch, 16.11. im Kader, Im Kicker vom 17.9.2007 (Versuch, die Schrauben im Bein zu entfernen, schlug fehl) sagt Müller: „Das war meine 15. Operation.“ (Im Bein steckt außerdem ein 30 cm langer Titan-Nagel), 20.9.07 Schienbeinprellung, 22.11. Leistenzerrung, 6.12. Reha nach Leistenoperation, 31.1.08 Muskelfaserriss im Oberschenkel, 21.2. im Kader, in der Sommerpause: Leisten-OP
Jens Nowotny, (früher u.a. Bayer Leverkusen) Den ersten Kreuzbandriss im linken Knie hatte sich Nowotny 1991 zugezogen. Am 30. April 2002 und am 26. Januar 2003 (1. Spiel) hatte der
Bayer-Kapitän im rechten Knie jeweils einen Kreuzbandriss erlitten. 11.9. im Kader, 23.2.04 Bänderdehnung, aber gespielt, bald ins Oberligateam versetzt, im April wieder im Team, 12.7.04 „nach Eingriff im Knie
Krafttraining“, 5. 8. im Team, 19.8.04 Nach erneuten Knie-Beschwerden neuerlicher Eingriff; Knie soll ausgespült und gesäubert werden, 23.9. im Kader, 2.12.04 Wadenverletzung, 8.12. im CL-Spiel dabei, im Spiel
am 19.2.05 in Nürnberg erneuten Kreuzbandriss: hinteres Kreuzband im rechten Knie, ab Oktober wieder spielfähig, aber aus dem Kader gestrichen, 26.1.06 wieder im Kader. Wechsel zu Dinamo Zagreb. 24.8.06
Erneute Meniskus-OP, 11. 1. 07, erneute Knie-OP, Dinamo will sich von Nowotny trennen. Am 25.1.07 erklärt Nowotny sein Karriereende.
Benni Lauth, TSV 1860 München
22.4.04 Mittelfußbruch, 9.9. Mittelfußstauchung, am 20.9.04 operiert, Mittelfußknochen mit Schraube stabilisiert, Rückrunde
04/05 wieder im Team, 7.4.05 Innenbandanriss, 1.8.05 im Team. Schafft aber nicht mehr den Sprung in die Stammelf. 14.9.06: auf die Tribüne verbannt. Danach hat er nicht mehr Tritt gefasst. Am 11.8.08
vermeldete der Kicker: “Lauth trifft wieder: Erstes Tor seit fast 500 Tagen”
Andreas Hinkel, VfB Stuttgart
Am
17.3.04 doppelter Bänderriss im Knöchel rechts, keine OP. Am 15.4. steht er wieder im Kader. Am 11.11.04 wirft ihn ein Muskelfaserriss im Oberschenkel zurück, Ende November ist er wieder im Team. Die Leistungen aber stimmen nicht.
Stuttgarter Nachrichten am 11.2.05: Rätselhafte Schmerzen im Knie - Hinkels Kampf gegen die Blockade. … Vor einem Jahr riss sich
der VfB-Verteidiger die Bänder im Knöchel. Nichts Schlimmes. Dachte man. Vier Wochen, dann sei er wieder voll belastbar. Ein Trugschluss. Hinkel laboriert nach wie vor an den Folgen. Er kann spielen, aber der wahr
Andreas Hinkel steht seither nicht mehr auf dem Platz.“ Hinkels Probleme liegen nicht im Knöchel, sondern im Knie. „Die Schmerzen im Knie, ,beim Treppensteigen, bei abrupten Bewegungen und in der Beugung’
schränken ihn zu sehr ein. In seiner Beweglichkeit. … Die (jüngste) Kernspintomographie ergab nur teilweise Entwarnung: „Das Gelenk hat sich wieder verbessert. Das Knie ist das größere Problem“, wird Dr.
Thomas Frölich zitiert. Hinkel spielt auch in der Saison 05/06 weit unter einen Möglichkeiten und schafft es auch in Sevilla nicht zu einer konstant guten Leistung. Später wechselt er nach Glasgow.
Christoph Metzelder, Borussia Dortmund (Real Madrid)
Kicker vom 11. November 2002: Metzelder und der Fluch der WM
Metzelder ist verletzt. In München ... spürte er einen Stich im hinteren Oberschenkel und wurde ausgewechselt. Muskelfaserriss .... Nach
der Weltmeisterschaft, von der der Abwehspieler einen lädierten Daumen mitbrachte, ruft sein Körper zum Streik auf. Die Entzündung an der Achillessehne kostete ihn die Teilnahme an den Länderspielen gegen
Bosnien-Herzegowina und Faröer; die neue Blessur wird wohl sein Mitwirken gegen Holland (20. November) verhindern. Seit fast sieben Monaten außer Gefecht nach einer Achillessehnen-Operation, jetzt wurde ein
erneuter Teilriss festgestellt. Neue OP wahrscheinlich. Zweite OP wurde durchgeführt, weil Gewebe abgestorben war. Am 11.12.2004 nach insgesamt drei Operationen erstmals wieder (bei Hansa Rostock) im Team,3.2.
05 Muskelfaserriss, , 10.2. im Team, 14.4 Probleme an der Patellasehne, spielt aber. 12.1.06. Adduktorenprobleme begleiten ihn schon seit Monaten, Urheber sollen Bandscheibenprobleme sein, 26.1.06 im Kader, 6.4.
Wadenprellung, 13.4. im Kader, 11.5. Muskelfaserriss, WM-gespielt, 17.8.08 Sehnenreizung im Knie, Meniskus-OP rechts, 14-9.06 OP an der Nasenscheidewand, 21.11. im Kader, 30.11. Aufbautraining, 14.12. im Team, 12.4.
Hüftprellung, 19.4. im Team. Auch später immer wieder verletzt, auch nach seinem Wechsel zu Real Madrid (Fuß-Op im Februar 2008)
Szoltan Sebescen
Kicker vom10.7.2003: „Es begann langsam und recht harmlos im Frühjahr 2002. Eine Meniskusoperation am linken Knie wurde aufgeschoben. Viele spiele, kleiner Kader – Sebescen
wollte helfen auf dem Weg zu den (verpassten) Titeln. „Das war selbstverständlich. Also schluckte ich Tabletten ohne Ende.“ Anschließend die Operation, die Vorbereitung und das erste Pech: Im August riss der
Meniskus wieder. Unglücklicherweise erwischte ihn ihn in dieser Zeit auch eine Zecke. Dies aber wurde erst erkannt ,als es fast zu spät war. Als Folge des Bisses lief Flüssigkeit in das linke Knie, immer wieder
entzündete sich die Schleimhaut, die schließlich in zwei weiteren Operationen entfernt wurde. Zusätzlich weichte der Knorpel auf, der fünfte !) Eingriff war die Folge.“ – Stand heute: „Das Knie ist okay,
die Bänder, der Knorpel. Es muss nur wieder lernen, richtig zu funktionieren.“ am 1. April 2004 erstmals wieder im Kader, 21. Mai 2004: erneute Knie-Operation, mittlerweile Sportinvalide
Zickler & Co. - die ewigen Patienten (Kicker vom 6. Oktober 2003) “... Alexander Zickler (29) hat mehr gewonnen als die meisten deutschen Profis. Und trotzdem musste der Bayern-Stürmer
in seiner Karriere so viele Rückschläge einstecken wie kaum ein anderer. Seit sechs Jahren jagt bei ihm eine Verletzung die nächste, zuletzt brach er sich Ende Juli das Schienbein. Aber auch andere Profis
werden schier vom Pech verfolgt. Für die Bayern-Spieler Scholl, Salihamidzic und Deisler gehörten Krücken in den letzten beiden Jahren ebenso zum Alltag wie für Leverkusens Jens Nowotny nach seien beiden
Kreuzbandrissen. Ein Schicksal, das er mit Manuel Friedrich teilt, der bislang erst einmal in der Bundesliga spielen konnte. Nowotnys Teamkollege Zoltan Sebescen plagt sich seit dem Frühjahr 2002 mit schweren
Knieproblemen. In Berlin heißt der ewige Patient Marko Rehmer. Vom Außenbandriss über eine Schultereckgelenkssprengung bis hin zur Migräne, seine Krankenakte quillt über. Lauterns Alexander Knavs erlitt seit
2001 sieben Verletzungen, die jeweils längere Pausen zur Folge hatten. Nur 134 Spiele stand Hannovers Thomas Schneider in elf Jahren auf em Platz. Ein Potpourry an Blessuren bremste ihn ebenso wie Roman Tyce vom
TSV 1860.”
Victor Agali
Meniskus-OP linkes Knie, 24.10.02:
Muskelfaserris, 31.10.02: Innenbandverletzung im Knie; 23.1.03 im Kader, 6.3.03 wegen Kniebeschwerden mit Training ausgesetzt; 20.3. im Kader. 10.7.03 Reizung im linken Knie, 11.8. im Team, 02.10. Knieprobleme, aber im Kader, 6.10.“fehlte in Hannover wegen Kniebeschwerden“, Kicker 23.10: Sportmanager Andreas Müller: „Die Ärzte bestätigen, dass sein Knie voll belastbar ist. Nur die Muskulatur reagiert.“ Manager Assauer: „Agali hat immer wieder Kniebeschwerden. Die werden nicht weniger, sondern mehr.“
Marco Rehmer
Kicker vom 14.April 2003: Des Profis Krankenakte lese sich “wie ein Lehrbuch für Medizinstudenten”, resümiert die Berliner zeitung
mit mildem Spott. Knieoperation (Juli 1999), Bruch der Kieferhöhlenvorderwand und des Augenhöhlenbodens (März 2001), Außenband- und Kapselriss nach einem brutalen Foul des Kölners Springer (März 2002),
Schultereckgelenkssprengung inklusive Trizeps-Einriss sowie Zerrung des Nervenplexus im rechten Arm (aktuell) - immer wieder wird Rehmer von schweren Blessuren heimgesucht. Spielte in der Saison 02/03
schlecht, musste sogar bei Hertha BSC Berlin auf die Bank, zuletzt Schulterprellung, 10. April 03 Schultereckgelenkssprengung, 8.5 im Team; 25.9. Schulterprellung, 02.10. im Team, 8.4. Oberschenkelverletzung,29.4.
im Team, 1.7. fehlt zum Saisonauftakt (Bänderdehnung im Sprunggelenk), 5.8. gesperrt, 4.11. im Kader, Januar 05 Bänderanriss im Ellbogen, 23.2.05 im Kader, 20.4.06 Knieverletzung, 28.4. im Team, 2.5.
Knorpelquetschung im Knie, 23.10.06: „Die Verletzungsstory von Marko Rehmer entwickelt sich zur unendlichen Geschichte. Im UEFA-Cup gegen US Palermo erlitt der Abwehrspieler einen Muskelfaserriss in der
Leistengegend. Diese Saison hatte Rehmer zuvor wegen Rückenschmerzen, einer Außenbanddehnung im Knie und einer Grippe mehrfach eingeschränkt oder gar nicht zur Verfügung gestanden, spielte in zwölf
Pflichtspielen zweimal über 90 Minuten.“, 25.1.07 im Kader, 1.2.07 Muskelfaserriss, 22.2. im Team, 1.3.07 Trainingsrückstand, 15.3. im Kader. Mittlerweile nicht mehr aktiv.
Michael Ballack
Sportbild vom 17. September 2003:
Ballack zu oft verletzt Seit der WM fehlte der Bayern-Star in sieben von 14 Länderspielen. Vor dem Auftakt zur
Champions-League schmerzten Knie und Wade am linken Bein. ... In seiner Krankenakte seit 1999 stehen u.a. ein Innenbandriss im linken Knie, eine Schultereckgelenkssprengung. Bei der WM vor einem Jahr schoss er
öfter als sonst mit dem linken Fuß. Der rechte war wegen einer Knochenhautentzündung ständig gereizt. ...” Vor einem Jahr fehlte er sieben Wochen wegen eines Bänderrisses. Sportbild zitiert Ballack: “Die
Ursache ist manchmal nur eine Kleinigkeit, aber die muss man finden.” Weiter heißt es: “Das geht schon seit Monaten so. Mal schmerzt es links, mal rechts. ...” Dr. Müller-Wohlfarhrt diagnostizierte
ein Kompartment-Syndrom: “Zwar nicht gefährlich, ... aber die Spannung des Muskels ist zu fest, zu hart, die Durchblutung nicht optimal.” Sportbild: “Schlimm wird es, wenn aus dem funktionellen
Kompartment-Syndrom ein traumatisches wird wie bei Christian Ziege und Kai Michalke...” Seine Verletzungen seit der EURO 2004: 23. bis 26. 10. 2004: Schlag auf das Sprunggelenk (2 Spiele Pause)
19. bis 26. 2. 2005 Muskelverhärtung im Oberschenkel (3) 16. 4. 2005: Oberschenkelzerrung (1) 14. - 20. 9. 2005 Kapselzerrung im linken Sprunggelenk (3)
1. 10. 2005: Muskelverhärtung im Oberschenkel/Zerrung (1) 19. bis 26. 11. 2005: Kapselzerrung (3) 25. 3. 2006: Schambeinentzündung (1) April/Mai 2007: Sprunggelenks-OP (Knorpelstück abgesprengt), 1.7.07
zweite OP am Knöchel, seit Jahresbeginn 08 wieder aktiv, Mai 2010 Syndesmosenariss
,Emile Mpenza Kicker vom 15. Juli 2002:
Es reichte ihm nach einem miesen Jahr, das nach einer verpassten Meisterschaft mit einer Formkrise begann und zu einem mittleren Drama um
den Stürmer ausuferte. Stark verkürzt und gerafft liest sich das so: Chronische Schmerzen; Leistungseinbruch; Suspendierung im Herbst auf Mallorca; öffentliche Hetzjagd; Operation und Reha; Traumcomeback beim 5:1
gegen die Bayern; wieder Schmerzen, wieder Pause; erneut ein geniales Comeback beim 2:0 gegen den HSV im April, als Mpenza zwanzig Minuten lang aufdrehte wie nie zuvor; und wieder Schmerzen, und wieder nur ein
Ärztemarathon.
In der Saison 2003/04: 27.2.03 Schultereckgelenkssprengung, 6.3.03 im Kader, 13.3. Schulter, 10.4. trotz Problemen im Kader, 17.7.03
Muskelfaserriss rechter Oberschenkel, zum Saisonstart im Kader. Jetzt hieß es im Kicker vom 11.8.: Reha nach Muskelfaserriss; September 03 weg von Schalke
Sportbild Nummer 39/2002 schreibt:
Schalke schickt den 24-jährigen Belgier gleich zu sechs Spezialisten. ... Seit Winter 1999 fehlte Emile in 29 von 90 Bundesliga-Spielen.
Statistisch musste Schalke alle drei Wochen auf den teuersten Einkauf (9 Millionen Euro) verzichten. In dieser Saison spielte Mpenza ganze 56 Minuten. Aktuell plagt ihn ein Muskelriss, davor waren es Sehnen-Pobleme,
Muskelverhärtungen, ein Muskelbündelriss und zwei Faserrisse, immer begleitet von Entzündungen.”
Mehmet Scholl
Kicker vom 29. August 2002:
Als sich die Kollegen in der Halbzeit von ihrem Tun auf dem Rasen erholten, schrieb Mehmet Scholl (31) auf der Tribüne Autogramme.
Mitspielen konnte der Offensivmann nicht. Die Muskeln im vorderen Oberschenkelbereich lassen es derzeit nicht zu. ::: Scholl erklärt selbst: “Mein Bandscheibenvorfall ist in Ordnung, drückt aber noch auf die
Nervenwurzeln.”
Kicker vom 9. September 2002:
Das Rätsel Scholl. Er wollte diese Saison verletzungsfrei bleiben. Daher verzichtete er sogar auf die WM. Nun hat es ihn schon wieder
erwischt.
BILD vom gleichen Tag: Scholl: Comeback schon
wieder verschoben. Seit knapp zwei Wochen ist er verletzt. Muskuläre Probleme, die vom Rücken herrühren. Im Augenblick spielt Scholl, ist aber weder in seinen Leistungen, noch körperlich stabil.
danach Rückenprobleme, und immer wieder kleine Verletzungen bis zum Karriereende
Sven Hannawald
Der Skisprungstar ließ sich nach der Wintersaison 2001/2002 am Knie operieren.
Stuttgarter Nachrichten vom 17. Juli 2002:
Skisprung-Star Sven Hannawald (Hinterzarten) hat wegen der Folgen seiner Knieoperation seine Teilnahme an der kompletten Sommersaison
abgesagt.
Als Hannwald aber wieder einsteigt, zeigt er lange Zeit beachtlich gute Leistungen. Unterm Strich jedoch erreicht er weit weniger als im
Jahr zuvor. Auch danach gelngt nur noch wenig. Hannawald hört schließlich auf.
Martin Schmitt
wurde am 10. September 2002 wegen Dauerproblemen an der Patellasehne (rechts) operiert. Am 21.Oktober melden Nachrichtenagenturen, dass er
wegen Flüssigkeit im Knie erneut operiert wurde und der Weltcupstart gefährdet ist.
Schmitt tut sich wesentlich schwerer als sein Kollege Hannawald. Er springt ordentlich, aber nicht auf dem alten Niveau. In den Stuttgarter
Nachrichten vom 3. Februar 2003 wird Schmitt zitiert: “Es stimmt nicht richtig. Ich habe schon beim Anlauf Probleme, die sich auf den Sprung übertragen. Es fehlt das richtige System.”
SONNTAG AKTUELL, 5.12.2004: “Martin Schmitt springt meterweit hinterher - aber er fühlt seinen Fehler nicht.” ... Schmitt: “Fehler
abzustellen geht relativ schnell, wenn man spürt, was man falsch macht. Aber wenn ich ein Fehlerbild verinnerlicht habe, das ich gar nicht mehr spüre, und auch gar nicht weiß, wo ich ansetzen soll, dann wird’s
kritisch.”
Schmitt hatte danach immer Probleme, erreichte kaum noch ein gutes Ergebnis.
Sebastian Deisler, FC Bayern München gibt auf Sebastian Deisler
Kicker vom 27. Mai 2002: Welche schweren Verletzungen hatte Deisler bisher?
September 1998: Kreuzbandriss, Meniskus (re.), Operation. Dezember 1999: Kreuzbandriss (rechts), Meniskusschaden, OP. März 2000: Leistenoperation wegen Beckenschiefstands.
Oktober 2001: Luxation und Kapselriss im Knie (rechts), Operation, Kniescheibe fixiert. Mai 2002: Knorpelschaden (re,), Operation Kicker vom 23. Mai 2002:
(nach Verletzung im Länderspiel gegen Österreich) Eine erste Diagnose von Dr. Wilhelm Müller-Wohlfahrt, dem Bayern-Doc, hatte ergeben, dass die vor sechs Monaten bei Dr. Steadman stabilisierte Kniescheibe
erneut verrutscht und zum Teil herausgesprungen war. Der Schaden sei aber nicht so schlimm, hieß es zunächst.” BILD vom 9. September 2002: “...ist die Verletzung seines rechten Knies viel
schlimmer als bislang befürchtet. Bei dem im Juli als ,Kontroll-Operation`bezeichneten Eingriff hat der amerikanische Knie-Spezialist Professor Richard Steadman die Sehne an der Kniescheibe versetzt. Für Fachleute
ein Alarmsignal. Professor Hans Pässler (Heidelberg) verwies auf den Fall Steffi Graf - sie musste ihre Karriere beenden.” - Am 5. Februar 2003 spielte Deisler erstmals wieder 15 Minuten im Pokalspiel gegen
den 1. FC Köln (8:0). Danach gibt es immer wieder Meldungen, dass er im Training wegen muskulärer Probleme aussetzen muss. Kicker 14.7. Deisler: Probleme mit der Koordination. Und andere. ... Vor allem Deislers
Schwerfälligkeit fällt auf. “Er hat deutliche Probleme mit der Koordination“, gibt Hitzfeld zu. „Steif“ laufe Deisler daher, nach wie vor scheut er jedes Risiko im Dribbling. Nach Länderspiel in Island
am 6.9.03 erneut ein Muskelfaserriss, im Dezember 2003 (nach immer weieder kehrenden neuen Verletzungen) wegen Depressionen ins Max-Planck-Instititut für Psychiatrie in München eingeliefert. Beim Confed-Cup
schrieb der Kicker einmal: „Im Zweikampf oft ungestüm, nach vorne meist zu unpräzise.“ Der Gedanke liegt nahe, dass hier die unbedingten Reflexe nicht stimmen.
11.9. Kicker: „Zum siebten
Mal 2003 zwickt’s im Oberschenkel“, 17.10. im Team, 11.11 muskuläre Probleme, 20.11. wegen Depressionen im Max-Planck-Institut für Psychiatrie, Februar Rückkehr ins Training, 18.3. abgebrochen wegen
muskulärer Probleme, 6.5. im Kader, 22.5 gespielt gegen Freiburg, 1 Tor, zur Halbzeit mit Knieproblemen ausgewechselt, 5.8. im Team, am 18.9. in Dortmund nicht dabei wg. Problemen mit Adduktoren und Achillessehne,
23.9. im Kader, 21.10. erneute psychische Probleme, 18.11. im Kader
SPIEGEL online, 16.3.06: Deisler wird in den USA operiert Die Ursachen für die Kniebeschwerden bei Sebastian Deisler vom FC Bayern München sind weiter unklar. Die Ärzte konnten heute keine eindeutige
Diagnose stellen. Nun soll ein bekannter Kniespezialist in den USA helfen.
München - Der Mittelfeldspieler
soll umgehend zu Dr. Richard Steadman nach Colorado fliegen und sich dort einer Kniespiegelung unterziehen. Heute bemühten sich die Bayern um einen baldigen Termin. Steadman hatte Deisler bereits mehrfach
behandelt. Ergebnis: Knorpelabsprengung: 6 Monate Pause, 16.11.06 im Kader, 14.12. Muskelfaserriss im Oberschenkel.
Am 16. Januar 2007 beendet Sebastian Deisler eine Karriere. „Ich habe nicht mehr das richtige Vertrauen in mein Knie“, sagt er. Er ist erst 27 Jahre alt.
Steffi Graf
Über sie gibt es eine Passage im Buch. Auch sie war einmal bei Mohamed Khalifa in Behandlung. Sie kam auch ein zweites Mal, wollte aber
seine Bedingungen (Station für voraussichtlich eine Woche in Hallein, er entscheidet, wann die Behandlung erfolgreich beendet ist) nicht akzeptieren und begab sich bei anderen Therapeuten in Behandlung.
Ronaldo
Auch über ihn gibt es eine Passage im Buch. Bei Inter Mailand schickten sie ihn wegen immer wieder neuen Verletzungen sogar zu einem
Psychologen (für die Ärzte war er nämlich völlig gesund). Bei der WM in Japan/Korea wurde er wieder zum Topstar, obwohl Fachleute sagten, er sei nicht so gut, wie er schon war. Die Verletzungen
lassen ihn weiter nicht los. Kaum zu Real Madrid gewechselt, musste er passen. Mittlerweile spielt Ronaldo zwar, doch weit unter Form
Auszug aus dem Kicker vom 7.11.2002: “Die Krise von Real Madrid ist auch die Krise von Ronaldo. Der Brasilianer ist in seiner derzeitigen Verfassung eher ein Problem als eine Verstärkung. ... Auch Figo steht zur Disposition. Der Portugiese begann die Saison zwar stark, erhielt dann jedoch einen Schlag auf den schon im vergangenen Jahr verletzten Knöchel und spielt seitdem sichtlich gehemmt.”
WM 2006 ganz schwach, danach OP an Schienbein und Knie (links).
Auch danach immer wieder mit neuen Verletzungen
Dieter Frey
Kicker vom 10. Oktober 2002
In der vergangenen Saison wäre er (wegen seines Leistungstiefs) nicht in Erklärungsnot gekommen: Permanentes Verletzungspech und
Trainingspausen hätten den Stoff geliefert, aus dem stichhaltige Erklärungen sind. ... Von einem (konditionellen) Defizit kann jedenfalls nicht die Rede sein. “Ich bin absolut fit”, fühlt Frey das, was auch
die medizinischen Werte belegen.
Franziska van Almsick - ein positiver Fall
Die Berlinerin
war vom Topstar bis tief hinab zur als Franzi van Dick verhöhnten Schwimmerin gefallen. Ein Bandscheibenvorfall schließlich schien das Ende der Karriere zu bedeuten.
Auf ihrer Homepage (www.franzi.de) schreibt sie: “Ich war zu angeschlagen, mein Körper war nicht bereit, und so wurde ich ständig krank - bis hin zum
Bandscheibenvorfall. ... Schließlich hörte ich aus Bekanntenkreisen von Mohamed Khalifa und beschloss, mich mit meinem Rücken bei ihm vorzustellen - und was soll ich sagen? Unglaublich! Er behandelte mich, und
schon nach einigen Tagen ging es mir besser!”
BILD online verfolgte danach ihre Entwicklung und nannte als einen Grund für den Aufwärtstrend, dass sie von keiner Verletzung mehr
gestört wurde. Das Ergebnis: Fünf Goldmedaillen bei den Schwimm-Europameisterschaften in Berlin und ein Weltrekord über 200 Meter Freistil.
Top trotz Operation
Auch diese Fälle gibt es. Beispielsweise sprang Sven Hannawald trotz Operation in der Weltspitze. Giovane Elber spielte trotz
Kreuzband-OP auf höchstem Niveau, auch Oliver Kahn. Doch das sind Ausnahmen. Womöglich schaffen es jene Athleten, durch ihr überragendes Talent, Fleiß und Disziplin auch die bedingten Reflexe so weit zu
trainieren, dass sie fast die Effektivität der unbedingten erreichen. Die Frage ist letztlich: wie lange?1
|